Weihnachtsgrüße 2014

Allen Lesern, Freunden und Bekannten wünschen Bernd | KritzelKraxel sowie Wander- & Kletterhund Sam mit Frauchen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2015!

Weihnachtsgrüße 2014

Wander- & Kletterhund Sam mit Frauchen.

Wo war das?
Kahler Asten im Sauerland, 2009. Da war Schnee, herrlich!

Liebster Blog Award – 4 x 11 Fragen, Antworten, neue Fragen und neue Blogger

Entdecke neue Blogs – Der Liebster Blog Award

AwardAxel von der Outdoorseite.de hat mich vor vielen Tagen erwischt.

Wie erwischt?

Wie man es nimmt, er hat mich markiert aka getaggt (Dengliches Wort). Der Sinn dieses Markieren ist ein Verlinken von Blogs untereinander. Dabei gelten die folgenden Regeln:

  1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir die Person gestellt hat.
  3. Überlege dir 11 Fragen.
  4. Nominiere 11 weitere Blogger (nach Möglichkeit mit unter 200 Lesern).

Wollen wir uns erst einmal den Fragen von Axel widmen:

Was hat es mit dem Namen deines Blogs auf sich?

Mensch Axel, das hast Du sicher schon wieder vergessen, sonst hättest Du ja nicht gefragt, oder? 😉 Das war doch ganz einfach! Der Blog hat etwas mich Schreiben zu tun. Du kritzelst doch auch immer mal wieder was nieder, oder? Daher der erste Teil, das Kritzel. Zum Zweiten klettere ich ja seit einigen Jahren. Und das ist auch unter dem Begriff Kraxeln bekannt. Jetzt erschließt sich dir ja sicher auch, warum mein Blog KritzelKraxel heisst. Und da die deutsche Domain .de schon vergeben war, kam mir .net eigentlich recht gelegen. Hört sich ja auch nett an, oder?

Seit wann bloggst du?

Seit knapp sechsundzwanzig Monaten blogge ich. Erst im Februar blickte ich auf mein zweites Jahr als Blogger zurück.

Und warum bloggst du?

Durch das Bloggen erleben ich große und kleine Abenteuer noch einmal. Es kommen wieder die Erinnerungen der jeweiligen Tour/Unternehmung hoch. Im Regelfall breitet sich dann auch ein fettes Grinsen über mein Gesicht aus. 🙂

Das ist aber nur eine Seite der Medaille, denn von meinen Erlebnissen und Erfahrungen können andere Profitieren. So hoffe ich, dass meine Leser die ein oder andere Information und Einschätzung mitnehmen können. Im Gegenzug profitiere ich von anderen Blogs, durch deren Erfahrungen und Abenteuer ich über meinen Tellerrand hinaus schauen kann. Blogger helfen sich so gegenseitig. Das ist eine prima Sache!

Warum zieht es dich immer wieder nach draußen?

Weil ich einen Computerarbeitsplatz habe und die Aussicht meiner Arbeit viel mit Beton und Stahl zu tun hat. Grün, Weiß oder bunt ist also schon farbenfroher als Grau. Obwohl, ich mag die Farbe Grau schon gerne.

Außerdem genieße ich es, wenn ich nach einem Arbeitstag im Büro mit dem Fahrrad (#biketowork! Leider kann ich das aufgrund eines Inbetriebnahmeeinsatzes seit Monaten wieder nicht…) einen Abstecher in den Phoenix-Park in Beckum machen kann, um dort in unserer Kletteranlage noch einige Routen klettern zu können. Das abendliche Ambiente ist toll, denn die Sonne wärmt die Wand und das abendlich weiche Licht des Sonnenuntergangs lässt den Arbeitstag vergessen. Es muss übrigens nicht immer Klettern sein, einfach auch wieder draussen zu sein, Frösche quaken und Vögel zwitschern zu hören oder mit Freunden und Bekannten das ein oder andere Schwätzchen halten, das reicht schon. Hauptsache frische Luft, die muntert mich immer wieder auf.

Was ist das Verrückteste, das du je auf einer Wanderung/Tour/Lauf erlebt hast?

Eines der verrücktestes Dinge war sicherlich der die Wildspitze Solo besteigende Wiener Musiker, über den ich in meinem Beitrag von der Durchquerung der Ötztaler allen berichtete.

Welche Region würdest du deinen Lesern mit 3 überzeugenden Argumenten empfehlen?

Die Region Tirol in Österreich würde ich mit folgenden drei überaus überzeugenden Argumenten empfehlen:

Zum Ersten ist dort das Kaunertal, das wir (Martina, Wander- und Kletterhund Sam und ich) in den letzten vier Jahren jährlich wenigstens einmal besucht haben. Es fing an mit dem Wintersport in Form von Rodeln auf der Rodelpiste in Fendels. Auch unsere beiden ersten autarken Schneeschuhtouren in das Kaiserbergtal oder zum Gepatschferner via dem Abfluss in Richtung Gepatschspeicher.

Auch unsere sommerliche Bergwanderung rund um den Kaunergrat führte uns ins Kaunertal, wenn auch nur für die Durchreise, da wir von Feichten aus zur Verpeilhütte aufstiegen, wo wir einen Geburtstag feiern konnten. Dieses Jahr waren wir zum dritten Mal hintereinander zum Skifahren dort. Der Kaunertaler Gletscher, eigentlich der Weissseeferner, bietet eine sehr gute Infrastruktur für Anfänger in grandioser alpiner Umgebung! Und so absolvierten wir in jedem Jahr Skikurse in verschiedenen Könnerstufen. Es wird sicherlich nicht der letzte Besuch im Kaunertal sein.

Zum Zweiten hat Tirol das Pitztal zu bieten. Dort entflammte meine Leidenschaft für die Berge überhaupt erst. Am Ende des langgezogenen Tals startete 2008 der zweite Teil des kombinierten Kurses Fels- und Eis mit dem Aufstieg zur Braunschweiger Hütte. Als Abschlusstour war ich damals das erste Mal auf der Wildspitze. Außerdem starteten im Pitztal die bisher größten Abenteuer in den Bergen. Von Mandarfen (kurz vor Mittelberg) starteten Martina, Sam und ich zu unsere Umrundung des Kaunergrats.

Und zum Dritten ist natürlich das Ötztal zu nennen, das deutlich breiter als die beiden bereits erwähnten Täler ist. Dort begannen Lukas und ich nicht nur unsere Durchquerung der Ötztaler Alpen, sondern kletterten auch zum ersten Mal im Granit – ich zumindest. Außerdem nahm ich von dort aus an einer geführten Durchquerung der Ötztaler Alpen mit Schneeschuhen teil. An deren Ende sollte ebenfalls die Wildspitze erklommen werden, das Wetter war uns aber nicht hold, so dass für mich und einen weiteren Teilnehmer die Tour einen Tag früher zu Ende war, als geplant. Im Ötztal gibt es ebenfalls das Dorf des Ötzis, das im Sommer besucht werden kann und jede Menge bergsportliche Möglichkeiten, wie Bergwanderin, Klettern, Klettersteig und mehr. Auch hier gibt es noch sehr viel zu entdecken!

Auf welchen Ausrüstungsgegenstand kannst du bei einer Wanderung/Tour/Lauf nicht verzichten?

Einen meiner vielen Rucksäcke, was denn sonst? Schließlich will ich meine Ausrüstung bzw. Mitnehmsel nicht in Plastiktüten auf den Berg schleppen, da brauche ich mitunter schon die ein oder andere freie Hand. Selbstredend kommen aber noch Karte, Kompass und Höhenmesser – Barometrisch, alles andere braucht Strom! – dazu.

Winter oder Sommer?

Sommer, denn dann entfliehe ich der Hitze in höhere Gefilde. Im Tal kann es allerdings sehr heiß werden, weshalb ich mich dann gerne in und um vergletscherten Regionen aufhalte. Hier ist immer auf genug zu trinken und guten Sonnenschutz (Sonnencreme, Hut) zu achten.

Zunehmend aber auch Winter. Skifahren sei hier nur erwähnt, was seit drei Jahren nun eine neues Hobby ist. Es soll allerdings nicht nur Piste sein bzw. werden. Da arbeiten wir aber noch dran.

Gibt es Pläne für 2014, die du schon verraten willst?

Das kannst Du in meinem Blogartikel zu meinen Plänen für das dritte Bloggerjahr nachlesen.

Leider hat es mit dem Burggrafenlauf im heimischen Stromberg aufgrund einer Erkältung nicht geklappt. Die will ich erst einmal richtig weg bekommen, verschleppen bringt mir ja auch nichts.

Da mir nichts mehr einfällt: Fällt dir eine Frage ein, die du dir selber stellen würdest?

Wie bist Du als Flachlandtiroler denn zu den Bergen gekommen?

Mein Auslandseinsatz in Saudi Arabien näherte sich dem Ende und damit auch die bisher da gewesene gewisse Unplanbarkeit meines Urlaubs. Den hatte ich bisher immer nach den Projekten genommen. Das sollte sich in Zukunft ändern und ich erinnerte mich an die allererste und einzige Gletschertour am Fox-Gletscher in Neuseeland, an der ich teilgenommen hatte. Der Gletscher als Ganzes hatte mich sehr fasziniert! Gletscher sind immer in Bewegung und damit quasi lebendig. Das wollte ich wieder erleben. Und da Gletscher in den Bergen zu finden sind, kam ich da noch einmal hin und buchte vom klimatisierten Schreibtisch in der Steinwüste direkt zwei Kurse im Gebirge. Nicht ohne schmunzeln an der anderen Seite des Telefons. Aus der Wüste in die Berge! Kontrastprogramm vom Feinsten!

Als ersten Gedanken hatte ich eine reine Gletscherausbildung im Sinn. Schließlich rang ich mich aber auch durch, das Felsklettern zu probieren. Und ja, was soll ich sagen, ich bin dabei geblieben. Es machte mir deutlich mehr Freude als ursprünglich gedacht. Außerdem kann ich das auch im Mittelgebirge (Sauerland, Weserbergland, Harz West und Ost, Frankenjura, etc.) praktizieren. In Westfalen gibt es ja keine hohen Berge.

Was wünschst du deinen Lesern zu guter Letzt?

Meinen Lesern wünsche ich Freude beim Lesen, gucken und stöbern. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den anderen Blogs, die sie selbst lesen.

11 Fragen

Und nun die 11 alten/neuen Fragen, die ich zum Teil schamlos von Axel übernommen habe:

  1. Warum hast Du einen Blog eingerichtet?
  2. Seit wann bloggst Du?
  3. Warum zieht es Dich immer wieder nach draußen?
  4. Welcher Begleiter (Hund, Katze, Schwein, Gans, Mensch) begleitet Dich regelmäßig bei Deinen Aktivitäten?
  5. Was ist das Verrückteste, was Du je auf einer Deiner Unternehmungen mit diesem Begleiter erlebt hast?
  6. Gibt es einen Ort, eine Tour oder eine Region, die Du immer wieder ansteuerst? Wenn ja, warum? Wenn nein, möchtest Du unbedingt noch einmal eine solche Stelle/Region besuchen?
  7. Auf welchen Ausrüstungsgegenstand kannst Du bei Deinen Unternehmungen nicht verzichten?
  8. In welcher Jahreszeit bist Du am liebsten draußen und warum?
  9. Schleppst Du einen Gegenstand mit, den Du (vielleicht zum Glück) noch nie gebraucht hast, trotzdem aber immer wiese mitnimmst?
  10. Da Axel und mir hier nichts einfällt: Welche Frage würdest Du Dir selbst stellen wollen?
  11. Kannst Du die elf kölschen Gebote auf Deine Aktivitäten anwenden?

Die Nominierten

Die  folgenden 11 Blogger/innen möchte ich gerne zum Mitmachen einladen, soweit dies noch nicht geschehen ist und Ihr partizipieren möchtet:

  1. Lukas von felsundeis.netBlog | Facebook
  2. Elke von Fotografische Reisen und WanderungenBlog | Facebook | Google+
  3. Mungo von Unterwegs mit Hunden  Blog | Google+
  4. Tim von timrasmusBlog | Facebook | Google+
  5. Björn aka Pfotentrainer: Blog | Twitter | Facebook | Google+
  6. Hendrik vom TrailblogBlog | Twitter | Facebook
  7. Stef von GratwandlerinBlog | Twitter
  8. Daniela von Landlinien Blog | Twitter | Facebook
  9. Martin von JeeperMTJBlog | Twitter | Facebook | Google+
  10. Arnold von Bergtextererei: Blog
  11. Thilo von Wanderpartner: Blog | Twitter

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht!

Was das dritte Bloggerjahr wohl bringen wird?

Was das dritte Jahr als Blogger wohl bringen wird?

Wissen tue ich es nicht, aber einige Aktivitäten kündigen sich schon an, über die ich sicherlich berichten kann.

Beginne ich doch einfach mal mit dem Banff Mountain Film Festival World Tour, die am 23.02. im Astra Theater in Essen Station macht. Bereits im letzten Jahr war ich dort und es hatte mir sehr gut gefallen! Auch dieses Jahr sind vielversprechende Filme am Start, so z.B. eine Dokumentation über die Chronistin der Besteigungen im Himalaya und Karakorum Ms. Elisabeth Hawley, die in Kathmandu lebt. Zu allem Überfluss konnte ich beim Deutschen Alpenverein zwei Karten gewinnen! Wie cool, also nix wie hin!

[youtube=http://youtu.be/EtwGfiiImBM]

Eine Woche später startet der große Winterurlaub. Bereits in den letzten beiden Jahren waren wir für jeweils eine Woche im Kaunertal. Zuerst zum Rodeln und etwas Schnee, dann zum Skifahren. Dieses Jahr wird es anders werden, wir werden dort zwei Wochen verbringen! Da sollte doch was gehen, oder? Die Zeit lechzte nach einem verwegenen Plan! Es soll nicht nur mit Pistenglück ausgefüllt werden, nein, auch Skifahren im Tiefschnee soll Teil des Urlaubs werden. Die Piste dient zum Wiederholen der Skitechnik und das Tiefschneefahren soll die auf der Piste gelernten Kenntnisse erweitern. Es wird sicherlich anders werden. Schließlich möchte ich gerne auf Skitour(en) gehen. Letzteres ist unter fachkundiger Anleitung für die zweite Woche anvisiert. Ob es klappen wird? Daumen drücken!

[youtube=http://youtu.be/bYlncjitryQ]

Kaum werden wir eine Woche wieder zu Hause sein, da steht bei mir der Pflaumenlauf des Burggrafenlauf auf dem Programm. Dies wird meine erste Teilnahme an einem Wettkampf. Und dann gleich die 10 Kilometer – da gönne mir ja sonst nichts. Das sollte aber gut klappen, denn ich werde ja zwei Wochen gutes Höhentraining gehabt haben. 😉 Insgesamt stehen noch ein paar mehr Läufe für dieses Jahr auf meiner geheimen Liste. Den Ausgang des Pflaumenlaufs werde ich aber erst einmal abwarten. Ob mir ein solcher Wettkampf überhaupt gefällt? Ich werde es herausfinden.

Aber auch der Winterurlaub wird vorbei gehen und Frühling und Sommer werden Einzug halten. Da ich aber ein Mensch bin, der es lieber etwas kühler hat, wird es mich im (späten) Hochsommer wieder in die Berge ziehen. Die bevorstehende Reise wird zum klassischen Bergsteigen genutzt werden, die Ziele sind bis auf einen neuntägigen Kurs aber noch nicht festgelegt. Südtirol? Hohe Tauern? Berchtesgaden? Stubai! Tirol? Nach dem Pflaumenlauf wird mit der konkreten Planung begonnen.

Neben den anvisierten großen Unternehmungen, warten aber auch viele kleinere Abenteuer von einem Wochenende, einem ganzen Tag, einigen Stunden oder vielleicht sogar nur Minuten erlebt zu werden. Und da habe ich absolut keine Ahnung, was kommt! Trailrunning? Klettern? Besuch einer Nordseeinsel? Kellenhusen an der Ostsee? Eine (Blogger-)Wanderung? Kultur? Da lasse ich mich mal überraschen. Hauptsache Martina und Wander- und Kletterhund Sam sind dabei und wir treffen alte und neu gewonnene Freunde wieder!

Und das Blog?

KritzelKraxel.net soll vielfältiger werden. Es wird nicht nur um das Klettern rund um Beckum in Westfalen gehen, sondern auch darüber hinaus. Aber das habt Ihr sicher schon geblickt, denn konsequent habe ich mich im vergangenen Jahr eh nicht daran gehalten.

Das zweite Jahr KritzelKraxel.net

Ach, einen Jahresrückblick können ja alle zum kalendarischen Jahreswechsel machen. Ist mir aber schnuppe, ich mache das am Bloggeburtstag – oder wie heute kurz davor. Das zweite Jahr von KritzelKraxel.net ist praktisch zu Ende gegangen. Es gab doch einiges zu berichten.

Was passierte im vergangenen Jahr?

Die Logenplätze waren nicht ganz ungefährlich, denn es kam während des Kletterns in der Route "Kristallweg", 7 zu einem Steinschlag. Mit einem lauten Knall traf das Gestein auf dem Wandfuß auf. Nach dem Schreck wurde die Loge geräumt.

Die Logenplätze waren nicht ganz ungefährlich, denn es kam während des Kletterns in der Route „Kristallweg“, 7 zu einem Steinschlag. Mit einem lauten Knall traf das Gestein auf dem Wandfuß auf. Nach dem Schreck wurde die Loge geräumt.

Der meistgelesene Artikel war über die „Eröffnung des Steinbruchs Hillenberg im Sauerland“. Endlich wieder ein neues Klettergebiet in einem Mittelgebirge! Und das ist auch ordentlich anspruchsvoll mit Kletterschwierigkeiten zwischen den Graden 3 und 9. Da bleibt noch viel Zeit zum Üben, Langeweile sollte wirklich nicht aufkommen. BTW, wann war ich eigentlich das letzte Mal dort? Schon länge eher, wenn ich mich erinnere. Wäre es mal wieder wert.

Lukas im Steileis 2

Lukas im Steileis 2

Dicht darauf folgte „Eisklettern im Harz, Teil 2“. Das fand ich interessant, es scheint mir also genug Interessenten zu diesem Nischensport zu geben. Diesen Winter hatte es bisher mit dem Eisklettern ja leider nicht geklappt, bei den milden Temperaturen aber auch kein Wunder. Zugegebenermaßen hatte ich die Bedingungen im Harz aber auch nicht verfolgt, da ich längerfristig beruflich im Norden Deutschlands unterwegs bin. Bleibt der nächste Winter, der kommt ja bestimmt. Vielleicht sogar früher als später?

Reinhauen!

Reinhauen!

Immerhin entdeckte Lukas, dass die DAV Sektion Duisburg in ihrem Klettergarten im dortigen Landschaftspark eine Dry-Tooling Anlage betreiben. Sein dritter Besuch dort war mein erster. Auch wenn ich nur Toprope mit meinen Eisgeräten und Steigeisen geklettert war, so konnte ich es als super Training werten! Und ein paar gute Fotos fanden auch noch den Weg auf meine Festplatte und in den Blog. Als DAV-Mitglied kostet das  5,- EUR pro Nase.

Aufstieg zur Weißkugel, Foto: Unbekannter Bergsteiger

Aufstieg zur Weißkugel, Foto: Unbekannter Bergsteiger

Zur Wildspitze und retour, Teil 4“ und „Zum Brandenburger Haus, Teil 5“ aus dem Ötztaler Abenteuer folgten mit kleinem Abstand dem Artikel über das Eisklettern. Die beiden stammen schon aus dem ersten Jahr des Blogs (2012) und besonders freue ich mich immer noch über die Resonanz zum Artikel über das Brandenburger Haus. Die höchstgelegene Alpenvereinshütte ist auf alle Fälle einen Besuch wert, wenn auch Gletscherausrüstung notwendig ist, um sie zu erreichen. Dort möchte ich unbedingt noch einmal hin, um die Weiterentwicklung der Trinkwasserversorgung mir anzuschauen!

Zudem hatte ich am 19.01.2014 die Gelegenheit im Rahmen der Vortragsreihe der Alpenvereinssektion Beckum über dieses Abenteuer zu berichten. Wie immer klappte das zu Hause ordentlich, nur nicht im Vortragssaal. Aber auch das bekam ich kurzfristig in den Griff und auch das Mikro funktionierte, musste man doch nur wissen, dass es ausgeschaltet werden musste, um zu funktionieren – kleiner Herstellerfehler.

Auf halbem Weg über die Hängebrücke.

Auf halbem Weg über die Hängebrücke.

Alte Schützenposition mit Talblick.

Alte Schützenposition mit Talblick.

Im Juni 2013 waren wir mit Sandra und Christian in Cortina d’Ampezzo, wo Kletterhund Sam mit Frauchen Martina und Herrchen Bernd früh in der Sommersaison den Kaiserjägersteig begingen. Da waren noch viele Altschneefelder drin. Der Artikel „Der Kaiserjägersteig – mit Kletterhund Sam“ resultierte aus dieser doch sehr spannenden Erfahrung. Auch einige der besten in Cortina entstandenen Fotos entstanden auf dem Kaiserjägersteig. Zudem kletterten wir an den fünf Türmen (Cinque Torri), wanderten zu den Fanes-Wasserfällen, wo Sam wieder ein aufregendes Hundeabenteuer erlebte und schnupperten Klettersteigluft am Col Rosa und erlebten hautnah Überbleibsel von Stellungen aus der Zeit des 1. Weltkriegs. Gutes italienisches Essen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Hinunter zur 2. Kaskade.

Hinunter zur 2. Kaskade.

Einladungen zu zwei Bloggerwanderungen fanden ebenfalls den Weg zu mir. Jens vom Hiking-Blog.de lud mich im April 2013 auf den Hubertusweg ein, wo ich neben ihm auch Axel von der Outdoorseite.de und das Outdoormädchen.de Corinna und Nico kennenlernte. Wanderhund Sam war auch dabei und freute sich des noch verbliebenen Schnees auf dem Hubertusweg. Mit Jens schloss er besondere Freundschaft, denn sein hypnotischer Blick aus seinen rehbraunen Augen zu seiner Möhre wurde frühzeitig erhört. Möhre, Jens und Sam können nun schon als Ritual bewertet werden. Die Zwei verstehen sich prima!

Auf dem Eis…

Auf dem Eis…

Auf dem Hubertusweg entstand dann auch ganz spontan mein erstes kleines Filmchen „Das Kreuzglöckchen“. Dort besetzte Wanderhund Sam die prominenteste Nebenrolle. Seine erste Hauptrolle absolvierte er bravurös im zweiten Kurzfilm „Komm mal her!“ in Kellenhusen an der Ostsee.

Gruppenfoto

Gruppenfoto auf dem Bunker Typ 10.

Zur zweiten Bloggerwanderung lud Axel ein, die uns mit dem History-Guide Michael über den Kall-Trail bei Vossenack in der Eifel und zu alten Bunkern des Westwalls. Die zusätzlichen Informationen, die uns Michael mitteilen konnte, bereicherten die Wanderung ungemein!

Ein Hinweis

Ein Hinweis: Vorsicht Klapperschlangen! Äh, nein, keine gesehen.

Auch hatte ich im letzten Jahr ersten Kontakt mit Trailrunning. Kurioserweise lief ich meinen ersten wirklichen Trail nicht bei mir zu Hause, sondern in Rapid City im fernen South Dakota, U.S.A. Da schleppte ich meinen Kollegen mit, der seitdem völlig grell auf morgendlichen Läufe ist. Das schmeckte nach mehr. Es beschränkt sich zu Hause zwar hauptsächlich auf Waldlauf, aber da sind ein paar trail-ähnliche Passagen drin. Es kommen nur nicht sehr viele Höhenmeter zusammen. Die Höhenmeter konnte ich in meiner alten Heimat, dem Siebengebirge, schnuppern. Ein gutes Revier zum Laufen, wie ich meine. Und da gibt es ein Projekt…

Ich möchte mich bei allen für die gemeinsamen Erlebnisse bedanken: Martina und Sam, Sandra und Christian, Lukas und Christof, die Klettergruppe Breitensport im DAV Beckum, Jens und Axel, Michael, Paul und Martin, Corinna und Nico, Courtenay und alle Personen, die ich nicht namentlich aufführe. Der Dank gilt ebenso den anderen Bloggern und Bloggerinnen, die immer hilfsbereit und freundlich Auskunft über ihre Erlebnisse und Wissen geben. Das ist eine große Inspiration! Hier möchte ich (noch einmal) Erika aka Ulligunde besonders erwähnen, die erst kürzlich mit ihrem Artikel „Gute Inspiration oder gefährliche Verführung“ einen sehr wichtigen Beitrag zur Sicherheit, Risikoeinschätzung und Eigenverantwortung im Bergsport sowie der Verantwortung von Autoren von Tourenbeschreibungen geleistet hat. Mit dazu gehören die Kommentare und auch der gesonderte Artikel von Timrasmus, der ihn sehr gut ergänzt.

Hätte ich das doch fast vergessen, KritzelKraxel.net hat ja ebenfalls eine Facebook Seite bekommen. Die dürft Ihr sehr gerne mögen!

Neuerdings kam dann automatisch noch Google+ hinzu, als WordPress eine Anbindung an das andere Soziale Netzwerk anbot.

Einen Ausblick wird es auch noch geben, der kommt aber als extra Artikel, ich will ja die 100 Blog-Artikel irgendwann auch einmal erreichen. 😉