Sonnenschutz für unseren Sam

Improvisierter Sonnenschutz für unseren Kletterhund Sam.

Improvisierter Sonnenschutz für unseren Kletterhund Sam.

Damit unser Kletterhund Sam nicht von der doch arg knallenden Sonne an den Cinque Torri gegrillt wurde, bauten wir ihm einen improvisierten Sonnenschutz. Ganz schön warm war es für ihn aber wohl schon, denn er liebt ja Schnee über alles! Hat er gut gemacht, der Große.

Aus meinem Bildarchiv von 2013.

Das zweite Jahr KritzelKraxel.net

Ach, einen Jahresrückblick können ja alle zum kalendarischen Jahreswechsel machen. Ist mir aber schnuppe, ich mache das am Bloggeburtstag – oder wie heute kurz davor. Das zweite Jahr von KritzelKraxel.net ist praktisch zu Ende gegangen. Es gab doch einiges zu berichten.

Was passierte im vergangenen Jahr?

Die Logenplätze waren nicht ganz ungefährlich, denn es kam während des Kletterns in der Route "Kristallweg", 7 zu einem Steinschlag. Mit einem lauten Knall traf das Gestein auf dem Wandfuß auf. Nach dem Schreck wurde die Loge geräumt.

Die Logenplätze waren nicht ganz ungefährlich, denn es kam während des Kletterns in der Route „Kristallweg“, 7 zu einem Steinschlag. Mit einem lauten Knall traf das Gestein auf dem Wandfuß auf. Nach dem Schreck wurde die Loge geräumt.

Der meistgelesene Artikel war über die „Eröffnung des Steinbruchs Hillenberg im Sauerland“. Endlich wieder ein neues Klettergebiet in einem Mittelgebirge! Und das ist auch ordentlich anspruchsvoll mit Kletterschwierigkeiten zwischen den Graden 3 und 9. Da bleibt noch viel Zeit zum Üben, Langeweile sollte wirklich nicht aufkommen. BTW, wann war ich eigentlich das letzte Mal dort? Schon länge eher, wenn ich mich erinnere. Wäre es mal wieder wert.

Lukas im Steileis 2

Lukas im Steileis 2

Dicht darauf folgte „Eisklettern im Harz, Teil 2“. Das fand ich interessant, es scheint mir also genug Interessenten zu diesem Nischensport zu geben. Diesen Winter hatte es bisher mit dem Eisklettern ja leider nicht geklappt, bei den milden Temperaturen aber auch kein Wunder. Zugegebenermaßen hatte ich die Bedingungen im Harz aber auch nicht verfolgt, da ich längerfristig beruflich im Norden Deutschlands unterwegs bin. Bleibt der nächste Winter, der kommt ja bestimmt. Vielleicht sogar früher als später?

Reinhauen!

Reinhauen!

Immerhin entdeckte Lukas, dass die DAV Sektion Duisburg in ihrem Klettergarten im dortigen Landschaftspark eine Dry-Tooling Anlage betreiben. Sein dritter Besuch dort war mein erster. Auch wenn ich nur Toprope mit meinen Eisgeräten und Steigeisen geklettert war, so konnte ich es als super Training werten! Und ein paar gute Fotos fanden auch noch den Weg auf meine Festplatte und in den Blog. Als DAV-Mitglied kostet das  5,- EUR pro Nase.

Aufstieg zur Weißkugel, Foto: Unbekannter Bergsteiger

Aufstieg zur Weißkugel, Foto: Unbekannter Bergsteiger

Zur Wildspitze und retour, Teil 4“ und „Zum Brandenburger Haus, Teil 5“ aus dem Ötztaler Abenteuer folgten mit kleinem Abstand dem Artikel über das Eisklettern. Die beiden stammen schon aus dem ersten Jahr des Blogs (2012) und besonders freue ich mich immer noch über die Resonanz zum Artikel über das Brandenburger Haus. Die höchstgelegene Alpenvereinshütte ist auf alle Fälle einen Besuch wert, wenn auch Gletscherausrüstung notwendig ist, um sie zu erreichen. Dort möchte ich unbedingt noch einmal hin, um die Weiterentwicklung der Trinkwasserversorgung mir anzuschauen!

Zudem hatte ich am 19.01.2014 die Gelegenheit im Rahmen der Vortragsreihe der Alpenvereinssektion Beckum über dieses Abenteuer zu berichten. Wie immer klappte das zu Hause ordentlich, nur nicht im Vortragssaal. Aber auch das bekam ich kurzfristig in den Griff und auch das Mikro funktionierte, musste man doch nur wissen, dass es ausgeschaltet werden musste, um zu funktionieren – kleiner Herstellerfehler.

Auf halbem Weg über die Hängebrücke.

Auf halbem Weg über die Hängebrücke.

Alte Schützenposition mit Talblick.

Alte Schützenposition mit Talblick.

Im Juni 2013 waren wir mit Sandra und Christian in Cortina d’Ampezzo, wo Kletterhund Sam mit Frauchen Martina und Herrchen Bernd früh in der Sommersaison den Kaiserjägersteig begingen. Da waren noch viele Altschneefelder drin. Der Artikel „Der Kaiserjägersteig – mit Kletterhund Sam“ resultierte aus dieser doch sehr spannenden Erfahrung. Auch einige der besten in Cortina entstandenen Fotos entstanden auf dem Kaiserjägersteig. Zudem kletterten wir an den fünf Türmen (Cinque Torri), wanderten zu den Fanes-Wasserfällen, wo Sam wieder ein aufregendes Hundeabenteuer erlebte und schnupperten Klettersteigluft am Col Rosa und erlebten hautnah Überbleibsel von Stellungen aus der Zeit des 1. Weltkriegs. Gutes italienisches Essen durfte natürlich auch nicht fehlen.

Hinunter zur 2. Kaskade.

Hinunter zur 2. Kaskade.

Einladungen zu zwei Bloggerwanderungen fanden ebenfalls den Weg zu mir. Jens vom Hiking-Blog.de lud mich im April 2013 auf den Hubertusweg ein, wo ich neben ihm auch Axel von der Outdoorseite.de und das Outdoormädchen.de Corinna und Nico kennenlernte. Wanderhund Sam war auch dabei und freute sich des noch verbliebenen Schnees auf dem Hubertusweg. Mit Jens schloss er besondere Freundschaft, denn sein hypnotischer Blick aus seinen rehbraunen Augen zu seiner Möhre wurde frühzeitig erhört. Möhre, Jens und Sam können nun schon als Ritual bewertet werden. Die Zwei verstehen sich prima!

Auf dem Eis…

Auf dem Eis…

Auf dem Hubertusweg entstand dann auch ganz spontan mein erstes kleines Filmchen „Das Kreuzglöckchen“. Dort besetzte Wanderhund Sam die prominenteste Nebenrolle. Seine erste Hauptrolle absolvierte er bravurös im zweiten Kurzfilm „Komm mal her!“ in Kellenhusen an der Ostsee.

Gruppenfoto

Gruppenfoto auf dem Bunker Typ 10.

Zur zweiten Bloggerwanderung lud Axel ein, die uns mit dem History-Guide Michael über den Kall-Trail bei Vossenack in der Eifel und zu alten Bunkern des Westwalls. Die zusätzlichen Informationen, die uns Michael mitteilen konnte, bereicherten die Wanderung ungemein!

Ein Hinweis

Ein Hinweis: Vorsicht Klapperschlangen! Äh, nein, keine gesehen.

Auch hatte ich im letzten Jahr ersten Kontakt mit Trailrunning. Kurioserweise lief ich meinen ersten wirklichen Trail nicht bei mir zu Hause, sondern in Rapid City im fernen South Dakota, U.S.A. Da schleppte ich meinen Kollegen mit, der seitdem völlig grell auf morgendlichen Läufe ist. Das schmeckte nach mehr. Es beschränkt sich zu Hause zwar hauptsächlich auf Waldlauf, aber da sind ein paar trail-ähnliche Passagen drin. Es kommen nur nicht sehr viele Höhenmeter zusammen. Die Höhenmeter konnte ich in meiner alten Heimat, dem Siebengebirge, schnuppern. Ein gutes Revier zum Laufen, wie ich meine. Und da gibt es ein Projekt…

Ich möchte mich bei allen für die gemeinsamen Erlebnisse bedanken: Martina und Sam, Sandra und Christian, Lukas und Christof, die Klettergruppe Breitensport im DAV Beckum, Jens und Axel, Michael, Paul und Martin, Corinna und Nico, Courtenay und alle Personen, die ich nicht namentlich aufführe. Der Dank gilt ebenso den anderen Bloggern und Bloggerinnen, die immer hilfsbereit und freundlich Auskunft über ihre Erlebnisse und Wissen geben. Das ist eine große Inspiration! Hier möchte ich (noch einmal) Erika aka Ulligunde besonders erwähnen, die erst kürzlich mit ihrem Artikel „Gute Inspiration oder gefährliche Verführung“ einen sehr wichtigen Beitrag zur Sicherheit, Risikoeinschätzung und Eigenverantwortung im Bergsport sowie der Verantwortung von Autoren von Tourenbeschreibungen geleistet hat. Mit dazu gehören die Kommentare und auch der gesonderte Artikel von Timrasmus, der ihn sehr gut ergänzt.

Hätte ich das doch fast vergessen, KritzelKraxel.net hat ja ebenfalls eine Facebook Seite bekommen. Die dürft Ihr sehr gerne mögen!

Neuerdings kam dann automatisch noch Google+ hinzu, als WordPress eine Anbindung an das andere Soziale Netzwerk anbot.

Einen Ausblick wird es auch noch geben, der kommt aber als extra Artikel, ich will ja die 100 Blog-Artikel irgendwann auch einmal erreichen. 😉