Dornröschenklettern in Zams

 

Dornroeschenklettern

Dornroeschenklettern

Schrieb ich nicht letztens, dass Skifahren schön ist?

Ist es ja auch… Nur nicht immer.

In der zweiten Woche unseres Winterurlaubs hatten wir echt keine Lust mehr am Skifahren. Auch unser Wander- und Kletterhund Sam wollte mal wieder mit uns raus und so entschlossen wir uns, nach Landeck-Zams zu fahren. Eigentlich durch Landeck-Zams hindurch in Richtung Innsbruck. Aber nicht die Autobahn, nein, die gute alte B171. Bis zum Tunnel. Denn dort liegt das Sportklettergebiet Starkenbach.

Dornroeschenklettern: Pass auf!

Dornroeschenklettern: Pass auf!

Ein Zitat von Climbers-Paradise:

Mit fast 300 Touren und einer Wandhöhe von bis zu 80 Meter zählt der Klettergarten Starkenbach zu den größten und beliebtesten Klettergärten Tirols.

Es dominiert steile Wandkletterei, aber da sollte für uns auch etwas dabei sein, wie z.B. die Pretty Woman im Sektor Spätlese. Laut Panico-Kletterführer 25 Meter hoch und mit der Schwierigkeit 4c, laut Climbers Paradise 4a. Genau das richtige, um erst einmal dort anzukommen. Komplett positive Neigung und trotz Vorstieg fielen noch einige Fotos ab.

Dornroeschenklettern: Die Streicheleinheit

Dornroeschenklettern: Die Streicheleinheit

Nachdem Martina nachgesichert und ich abgeseilt hatte, bekam Sam erst einmal eine Streicheleinheit, denn er musste unten am Wandfuss in sicherer Entfernung zu potentiellen Steinschlag warten. Immerhin hatten wir für einen ausreichenden Schattenplatz gefunden, denn es war ganz schön warm. Frühlingsgefühle!

Dornroeschenklettern: Riß & Verschneidung

Dornroeschenklettern: Riß & Verschneidung

Der Höhepunkt kam aber noch. Gleicher Sektor, ca. 20 Meter hoch, fanden wir mit ihr eine Route nach meinem Geschmack. Eine Kombination aus Riss und Verschneidung. Sehr schön, welch Freude für mein Kletterherz!

„Klettern ist geil!“

„Wir werden wiederkommen!“

Verhalten am Fels: Ein Hund und sein Herrchen

Das richtige Verhalten am Fels mit Hund lernt Ihr sehr eindrucksvoll in diesem kleinen Video vom Team BMC (British Mountaineering Council). 🙂

[vimeo https://vimeo.com/66323547 w=500&h=281]

Darauf aufmerksam geworden bin ich durch Hendrik Morkel von Hiking in Finland via Twitter.

Herzlichen Dank an den BMC, der mir auf Anfrage freundlicherweise die Erlaubnis erteilt hat, das Video in meinem Blog einzubetten.

Die Kurzfassung:

  • Nehmt Euren Hund an die Leine,
  • denn dadurch kann er durch Herumlaufen niemanden gefährden
  • und er stört dort lebende und ggf. brütende Tiere nicht.

Dazu gehört sicherlich auch das Entfernen von Tretminen, die die Hunde hier und da platzieren. Auch das sollte selbstverständlich sein.