Blogparade: Die treuen Begleiter von KritzelKraxel

Ok, wollen wir mal etwas über die treuen Begleiter von KritzelKraxel schreiben. Und ja, es sind mehrere, die mich begleiten. Diesmal geht es aber nicht um die lebenden, sondern um die Kameras, die die Bilder zu Blogartikeln, Facebook oder Twitter beisteuern. Astrid Wittmann hat sich die Blogparade ausgedacht, ihr Artikel kann auf dem Blog Outside Adventure gelesen werden.

DSLR

Lukas beim schlägt sein Eisgerät während seines Vorstiegs

Lukas beim schlägt sein Eisgerät während seines Vorstiegs

Angefangen hat es aber völlig anders, denn den erste Blogeintrag veröffentlichte ich erst im Februar 2012, eine Kamera hatte ich zu dem Zeitpunkt bereits seit knapp 6 Jahren.

Fotografieren ist hier natürlich das Stichwort und die Anfänge gehen also auf das Jahr 2006 zurück. Damals kaufte ich mir meine erste DSLR. Ich wollte etwas anderes als nur Technik machen und fand im Fotografieren einen Ausgleich zum beruflichen Ingenieurwesen. See, Luft, Natur und anderes, Hauptsache kein Beton und Stahl!

Kandidaten waren damals eine Canon EOS 350D oder 450D und eine EOS 20D. Ich entschied mich für die 20D, die lag deutlich besser in meiner Hand. Auch das Magnesiumgehäuse fühlte sich im Vergleich zum Gehäuse aus Plastik hochwertiger an. Das war mir wichtig. Die schleppte ich auch bei meinem ersten alpinen Grundkurs mit in die Berge. Zufälligerweise hatte der Bergführer ebenfalls eine 20D. Auf einem Klettersteig hatte er sie vor der Brust unter seiner Jacke versteckt. So war sie recht einfach griffbereit und er konnte einhändig Fotos machen. Sah nach einem recht guten Trick aus…

Marzellkamm

Marzellkamm

Das ist aber ja schon lange her und ein wenig technikaffin bin ich ja schon, weshalb ich mir eine Canon EOS 5D Mark II zulegte. Mit der fotografierte ich u.a. meine erste Bloggerwanderung (Bericht und Kurzfilm), eine Reise nach Svalbard mit so einigen Eisbären und Walen sowie die Ötztaltour mit Lukas. Zum Ende konnte ich nur noch mit 24mm Brennweite Fotos machen, da der Kontakt der Signalverbindung zwischen Kamera und Objektiv nicht mehr gegeben war und somit der Autofokus nicht mehr funktionierte. Durch meine Ungeduld flatterte Ersatz in Form einer EOS 5D Mark III ins Haus, die bis heute meine Hauptkamera ist.

Oh ja, eine so große Vollformat-DSLR ist schwer. Ich habe sich nicht gewogen, schleppe aber geschätzte 3-5 kg mehr mit als andere. Die Fotos sind es mit aber wert.

Weil die Ausrüstung schwer ist, habe ich auch lediglich ein 24-70mm Objektiv dabei. Selten mehr, es sei denn, ich bin stationär unterwegs. Dann überlege ich mir das schon. Sicherlich fehlt dann hin und wieder mal die größere Brennweite, vermisst habe ich sie praktisch aber noch nicht. Im Zweifelsfall kann ich mich dem  Motiv ja mal nähern – soweit dies sicher möglich ist.

Smartphone/iPhone

Weiterhin habe ich bisher diverse iPhones im Einsatz gehabt. Durchaus praktisch, aber wegen der Fingerbedienung umständlich, gerade, wenn Handschuhe mit im Spiel sind. Trotzdem gelingen mit einem Smartphone mittlerweile doch ansehnliche Bilder. Dies gilt zumindest für das Veröffentlichen bei Online-Medien. Gedruckt sollte man da schon ein wenig aufpassen, die können doch arg verrauscht sein.

Stellt Ihr Euch zufällig die Frage, ob ich nicht auch irgendwann mal eine leichtere Kamera als meine Vollformat-DSLR mitnehmen werde?

Berechtigt ist die Frage schon, denn bereits zweimal habe ich die DSLR zu Hause gelassen, weil ich sie mir zu schwer war. Das war bei meiner ersten Skitour und auch bei den letzten beiden Skitouren mit Lukas. Das reichte mir dann doch das iPhone.

Und klar gibt es gute Kameras, die Entwicklung der letzten Jahre war ja bombastisch! Die Fujifilm-Kameras interessieren mich sehr, allerdings wäre ich dann so bekloppt und würde mir die teuersten kaufen wollen. Dann bräuchte ich aber alles neu: Gehäuse wie Objektive, L-Plates für mein Stativ, usw. Das bin ich schlicht und einfach derzeit nicht bereit auszugeben. Und so bleibt es auf absehbare Zeit erst einmal dabei. Glücklich bin ich trotzdem!